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Infinity Racing - Rennteam der Hochschule Kempten e.V.

Antrieb - TOMSOI III

Wie bereits beim vorherigen Fahrzeug, wird auch im TOMSOI III das unveränderte Getriebe des Yamaha R6 Motors für die Primärübersetzung genutzt. Bei der Schaltungsbetätigung erfolgt nun der Umstieg vom pneumatischen zu einem elektromagnetischen Aktuator. Die Betätigung der Schaltung erfolgt hierbei weiterhin über Schaltwippen am Lenkrad.

Die Übersetzung des Kettentriebs wird nun noch kompromissloser in Richtung Beschleunigung, und damit weg von der Höchstgeschwindigkeit, ausgelegt. Dies ergab sich nach ausführlicher Analyse, der bei den Rennen der letzten Saison mit TOMSOI II aufgezeichneten Daten. Von dieser Entscheidung erhoffen wir uns bessere Ergebnisse bei allen dynamischen Prüfungen auf den Wettbewerben, da der Motor nun schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten in sein optimales Drehzahlband kommt. Zudem ist die Abstufung der Zugkraft zwischen den einzelnen Gängen harmonischer. Auf Grund der Umbauten, welche reglementbedingt am Motor vorgenommen werden mussten, ist die Abstufung bei Standardübersetzungen, wie sie am Motorrad gefahren werden, nicht mehr so homogen. Dies muss ebenfalls bei der Übersetzungsauslegung bedacht werden.

Beim Differentialgetriebe wird wieder auf die neueste Ausbaustufe von Drexler Motorsport gesetzt.

Um Gewicht zu sparen werden darüber hinaus Hohlwellen der Firma Taylor Racing eingesetzt. Dies fällt insbesondere bei den Antriebswellen ins Gewicht, da es sich hierbei um rotierende, und zur Hälfte ungefederte Masse handelt, welche den Einfluss auf die Fahrdynamik erheblich verstärkt.

Im Gegensatz zum vorherigen Fahrzeug werden nun Tripodegelenke eingesetzt, um somit Federbewegungen des Fahrwerks ausgleichen zu können.

Robert Bosch GmbH
ESK Ceramics GmbH & Co. KG
SGL CARBON SE
Continental AG
Henkel AG & Co. KGaA
Brunel GmbH
Walter Seitz GmbH & Co. KG
MAHA-AIP GmbH & Co. KG
Schneidtechnik Schwärzler GmbH
Kessler Modellbau
FiGo-Tec GmbH
JD Metalltechnik